Liebe Eltern,
allergische Erkrankungen sind längst nicht nur
ein Thema für Spezialisten. Sie sind zur Volkskrankheit
geworden und betreffen heute bereits jedes vierte
Kind. Wissenschaftler im In- und Ausland haben
sich die Aufgabe gestellt herauszufinden, warum
Allergien zur "Epidemie des 21.Jahrhunderts"
geworden sind. Hinter den Bemühungen, die treibenden
Kräfte für allergische Erkrankungen zu erkennen,
steht die Absicht, wo immer möglich, Ansatzpunkte
für eine Vorbeugung zu erkennen. Gerade für allergische
Erkrankungen gilt, dass Vorbeugen viel besser wäre
als heilen, neigen doch die meisten allergischen
Erkrankungen, die unsere Kinder betreffen, zu einem
chronischen Verlauf.
Wenngleich heute noch längst nicht alle Fragen
beantwortet werden können, wenngleich manches in
der Wissenschaft noch unklar, vieles auch kontrovers
eingeschätzt wird, haben Ärzte und Wissenschaftler
mit der Unterstützung einer Reihe von Sponsorfirmen
pina e.V. gegründet.
Das Präventions- und Informationsnetzwerk zu
Allergie und Asthma verfolgt das Ziel, eine
Brücke zwischen der Forschung und den an Gesundheitserziehung
und Allergieprävention interessierten Ärzten und
Eltern herzustellen. Das, was bereits heute gesichert
ist zur Allergie-Früherkennung und -Vorbeugung
wollen wir mit Ihnen teilen, das, was unklar ist,
klären und gegebenenfalls diskutieren.
Ich
freue mich sehr, dass pina bereits in den
ersten Monaten des Bestehens so viel Aufmerksamkeit
in der Öffentlichkeit und so viel Unterstützung
durch Sponsoren, Krankenkassen und das Bundesministerium
für Gesundheit gefunden hat. Die große Resonanz
in unserem Land zeigt, dass wir mit pina Probleme
ansprechen, die sehr viele junge Familie betreffen.
Sollten Sie Vorschläge und Anregungen zu
künftigen Themen und Aktivitäten von pina haben,
sollten Sie eigene Erfahrungen beisteuern
können, so wenden Sie sich bitte an uns. Der Dialog
ist nicht nur gewünscht, sondern notwendig - notwendig
im Sinne unserer Kinder.
Prof. Dr. med. Ulrich Wahn
1. Vorsitzender des pina e.V.
