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Richtlinien für Nachwuchsforschungsstipendien (pdf-Datei, 18 KB)
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Anlage zu den Nachwuchsforschungsstipendien (pdf-Datei, 17 KB)
pina e.V. Präventions- und Informationsnetzwerk Allergie/Asthma vergibt im Rahmen seiner satzungsgemäßen Zielstellung ein
pina-GSK-Forschungsstipendium
für Nachwuchswissenschaftler/-innen.
Umfang und Ort der Förderung:
Der Stipendiat/die Stipendiatin erhält die Gelegenheit, zum Thema Prävention von Allergie und Asthma
an der folgenden Institution: Berlin (Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie an
der Charité Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Direktor: Professor Dr. med.
Ulrich Wahn) sein/ihr Forschungsvorhaben durchzuführen. Die Höhe des Stipendiums orientiert sich
an den Sätzen der DFG. Aus der Grundausstattung der Klinik wird dem Stipendiaten/der Stipendiatin
eine Ko-Finanzierung von 7.500,00 € / Jahr (Sachkosten) zusätzlich zur Verfügung gestellt. Maximale
Dauer der Förderung: 6-12 Monate.
Ausschreibungskriterien:
Gefördert werden experimentelle und klinische Forschungsvorhaben, die geeignet sind, dazu beizutragen,
die Möglichkeiten der Prävention von Atopie und Asthma zu erweitern oder das Verständnis
präventiver Maßnahmen zu verbessern. Zur Bewerbung aufgerufen werden junge Nachwuchswissenschaftler/-innen (jünger als 35 Jahre), die auf diesem Gebiet ein klar strukturiertes Forschungsprojekt
vorstellen können, mit welchem sie über die maximale Zeitdauer von zwei Jahren
der Förderung, transparent nachvollziehbar, die Projektarbeit erfolgreich umsetzen können. Dabei
sollten sie eine gute Grundlage zur Weiterqualifizierung vorweisen können.
Form der Bewerbung:
Die Anträge sollen neben den üblichen Bewerbungsunterlagen einschließlich der Ergebnisse des
Staatsexamens eine Skizze zum beabsichtigten Forschungsvorhaben (Gliederung nach DFG-Richtlinien),
Angaben zum bisherigen Werdegang des Antragstellers/der Antragstellerin sowie die Mitteilung
des Ortes, an dem beabsichtigt ist, das Forschungsprojekt durchzuführen, einschließen.
Pina-GSK-Stipendium 2009/2010 für Isabel Hartwig
Frau Isabel Hartwig wird im Rahmen einer Förderung durch das pina-GSK-Nachwuchsstipendium an dem Projekt "Fetale Programmierung von allergischen Erkrankungen" arbeiten. Dieses Projekt ist ein kliniknahes Forschungsvorhaben, in dem untersucht wird, inwieweit die Entstehung allergischer Erkrankungen durch das mütterliche Hormonsystem in der Schwangerschaft beeinflusst bzw. fetal programmiert wird.
Untersucht wird dieser Zusammenhang an einer bestehenden Kohorte. Hier hat sich gezeigt, dass eine niedrige Serumkonzentration von Progesteron in der Frühschwangerschaft mit einer erhöhten kumulativen Inzidenz für Atopische Dermatitis bei Mädchen bis zum Alter von 3 Jahren assoziiert ist. Diese Assoziation könnte möglicherweise auf eine Veränderung des "Immunmilieus" in der Schwangerschaft durch das niedrige Progesteron erklärt werden. In einem von unserer Forschergruppe etablierten Mausmodell konnte gezeigt werden, dass die Applikation von Progesteron in der Schwangerschaft die fetale Programmierung einer allergischen Atemwegsentzündung aufheben kann.
Frau Hartwig wird an der Kohorte die Hypothese prüfen, dass eine erniedrigte Serumkonzentration von Progesteron in der Frühschwangerschaft mit einer erhöhten kumulativen Inzidenz von Asthma bronchiale und allergischer Rhinokonjunktivitis bis zum Alter von 5 Jahren verbunden ist. Die Ergebnisse dieser Untersuchung können dazu beitragen, neue Aspekte der Prävention von Atopie und Asthma aufzudecken, und die Wichtigkeit der Prävention zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt unterstreichen.
Pina-GSK-Stipendium für Sven Michel
Dipl.-Bioinf. Sven Michel aus München hat
am 1. Juli 2008 das pina-GSK-Stipendium für
Nachwuchswissenschaftler bei Prof. Dr. Dietrich
Reinhardt angetreten. Er wird dort ein Jahr
lang über die »Analyse von epigeneischen Einflüssen
und Mechanismen bei der Asthma- und
Allergieentstehung im frühen Kindesalter« arbeiten.
Eine detaillierte Vorstellung des Stipendiaten
und seines Projekts finden Sie in der
nächsten Ausgabe der pina-news und dann auch
auf dieser Seite.
pina-GSK-Stipendium für Untersuchung der Asthma-Prävention mit Milchfett
1.2.2007 - 30.9.2007
Das Forschungsstipendium für Nachwuchswissenschaftler von pina und GlaxoSmithKline geht in diesem Jahr an Dipl. troph. Anke Jaudszus von der Berliner Charité. Ihr an der Klinik für Pädiatrie m.S. Pneumologie und Immunologie durchgeführtes Forschungsprojekt trägt den Titel „Untersuchungen zur Wirkung von c9,t11-CLA bei allergischer Sensibilisierung und Atemwegs-entzündung“. Mit Hilfe eines Asthma-Mausmodells geht Anke Jaudszus dabei der Frage nach, ob und inwieweit eine mit ct9,t11-konjugierter Linolsäure aus Milchfett angereicherte Diät von präventivem Nutzen bei allergischer Sensibilisierung und der Entwicklung von asthmatischen Symptomen sein kann.
pina-GSK-Stipendium für Projekt zur genetischen Prädiktion
von Asthma
1.3.2005 - 31.10.2006
Turid
Piening ist die neue Trägerin des diesjährigen pina-GSK-Forschungsstipendiums
für Nachwuchswissenschaftler. Die Ärztin an der Berliner Charité-
Kinderklinik m. S. Pneumologie und Immunologie erhält die Förderung
für ihr Projekt »Genetische Prädiktion allergischer
Atemwegserkrankungen bei Kindern mit Nahrungsmittelallergie«.
Turid Piening wird zwei pädiatrische Hochrisikopopulationen mit
Sensibilisierung gegen Nahrungsmittelallergene auf genetische Prädiktoren
des Asthmas und der allergischen Rhinokonjunktivitis hin untersuchen.
Dabei testet sie Varianten in den Kandidatengenen IL13, IL4, IL4RA und
STAT6 in Haplotyp- und Gen-Gen-Interaktionsanalysen auf ihre prädiktive
Wertigkeit hinsichtlich allergischer Atemwegserkrankungen.
Ergebnisse dieser Studie sollen zur Identifikation von Kindern beitragen,
die von frühzeitig präventiven Maßnahmen zur Verhinderung
allergischer Atemwegserkrankungen profitieren können.
pina-GSK-Stipendium für die Untersuchung von Asthma-Markern
in induziertem Sputum
1.10.2005 - 31.12.2006
Der
Vorstand von pina e. V. hat ein weiteres pina- GSK-Forschungsstipendium
für Nachwuchswissenschaftler vergeben. „TARC und MDC im induzierten
Sputum als Marker von Asthma bronchiale im Kindesalter“ ist das Projektüberschrieben,
für das Dr. Dominik Hartl vom Forschungszentrum Kubus der Kinderklinik
und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital, München,
die zwölfmonatige Förderung von pina und GlaxoSmithkline erhält.
Dr. Hartl wird der Frage nachgehen, welche Aussagekraft die Messung
von TARC, MDC und CCR4+ T-Helfer-Zellen im induzierten Sputum bei der
Diagnose und der Verlaufskontrolle von Asthma bronchiale im Kindesalter
hat.
Asthma bronchiale ist mit einer Th2-Immunantwortassoziiert. Th2-Zellen
sind charakterisiert durch die Expression des Chemokinrezeptors CCR4.
CCR4+ T-Zellen werden durch die Ligenaden TARC und MDC zum Ort der Entzündung
rekrutiert. Während Th2-Zytokine in der bronchoalveolären
Lavage aber keine Unterscheidung zwischen Asthmatikern und Nicht-Asthmatikern
erlauben, sind TARC, MDC und CCR4+ THelfer-Zellen in der BAL von Kindern
mit Asthma bronchiale signifikant erhöht. Dr. Hartl will nun TARC,
MDC und CCR4+ T-Helfer-Zellen mittels ELISA und Durchflusszytometrie
im induzierten Sputum von Kindern mit Asthma bronchiale, Kindern mit
nicht-asthmatischem, chronischem Husten und gesunden Kindern analysieren.
Dahinter steht auch die Frage, ob diese Parameter zur Beurteilung der
Wirksamkeit einer anti-asthmatischen Therapie geeignet sind.